Tanztheaterprojekt „RIESENGRAS" begeistert 80 Jekits‑Kinder in Lohmar

Rund 80 Kinder des Jekits‑Programms der Gemeinschaftsgrundschule Lohmar erlebten am 6. März ein außergewöhnliches Tanz‑ und Klangprojekt: Die Choreographin Benedetta Reuter und die Tänzerin Constanza Ruiz C. brachten ihre poetische Performance „IM RIESENGRAS" direkt in die Schule – begleitet von einem anschließenden Workshop, der die Kinder tief in die Welt von Bewegung, Klang und Natur eintauchen ließ.

Eine Installation, die zum Leben erwacht

Die Künstlerinnen verwandelten den Schulraum in eine atmosphärische Bambuslandschaft. Aus einfachen Bambusstöcken entstanden fantasievolle Wesen, die im Zusammenspiel mit den Tänzerinnen zum Leben erwachten. Die Kinder verfolgten die Performance aus nächster Nähe und erlebten, wie Klang, Bewegung und Naturmaterialien miteinander verschmelzen.

Workshop: Natur hören, sich selbst hören

Im anschließenden Workshop durften die Kinder selbst aktiv werden. Sie spielten mit den Requisiten, entlockten den Bambusstöcken Klänge, erfanden eigene Figuren und bewegten sich gemeinsam zur Musik. Dabei entstanden Momente großer Konzentration, Fantasie und Achtsamkeit. Die Kinder lernten, sich als Teil eines größeren Ökosystems wahrzunehmen und erfuhren, wie sensibel natürliche Materialien reagieren – eine Erfahrung, die sowohl künstlerisch als auch pädagogisch wertvoll ist.

Kunst, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft

Das Projekt RIESENGRAS in der Schule, entwickelt von den beiden Tänzerinnen, verbindet Tanzkunst mit Umweltbildung. Es sensibilisiert Kinder für einen achtsamen Umgang mit Naturmaterialien und fördert zugleich soziale Interaktion, Kreativität und Körperbewusstsein. Für die Jekits‑Kinder war der Tag ein besonderes Erlebnis, das lange nachwirkt – ein lebendiges Beispiel dafür, wie Kunst Bildung bereichern und Horizonte erweitern kann.

Die Fotos dokumentieren die Veranstaltung